Wertung von Sportbooten nach B.A.Z. (Bodensee-Ausgleichszahl)

Die Gesamtwertung aller Sportboote erfolgt nach berechneter Zeit.

Zur Anwendung kommt eine neue Ausgleichszahl B.A.Z. (anstelle der Yardstick-Zahl), die von Roelof Eichstaedt aus 88085 Langenargen für den Breiten-Segelsport entwickelt wurde. Für eine große Zahl, der auf dem Markt verfügbaren klassenkonformen Sportboote liegen die B.A.Z.-Ausgleichszahlen bereits vor.

Die Verrechnungszahl B.A.Z. wird mathematisch ermittelt durch proportionale Verarbeitung der nach IMS/UMS-Regeln festgestellten Segelflächen aus den Klassenvorschriften, die von den Sportbooten auf dem Regattakurs gefahren werden. Des Weiteren sind das klassenkonforme Bootsgewicht, das normierte Crewgewicht und die Wasserlinienlänge wichtige Berechnungsgrößen.

Für Sportboote konstruktionsbedingt mit Trapez wird ein physikalisch angepasstes Bootsgewicht berechnet. Im Rahmen der B.A.Z. Ausgleichzahl-Berechnung wird die Wasserlinienlänge WSL der Sportboote wie folgt ermittelt:

Formel: WSL = LOA - VÜ
(WSL = Wasserlinienlänge, LOA = Rumpflänge, VÜ = vorderer Überhang)

Definition der Sportboote nach B.A.Z.
Zugelassen sind:

  • Boote mit einem Displacement im Vermessungstrimm (ohne Segel) < 2000 kg.
  • Die Wasserlinienlänge WSL (WSL = LOA - VÜ) ist auf max. 9,00m begrenzt.
  • Boote mit der Fähigkeit zu gleiten. Diese Fähigkeit ist bestimmt über die folgende Formel: Displacement / WSL Ʌ 3 (WSL = Wasserlinienlänge s.o.).
  • Dieses Verhältnis muss den Wert <= 4,5 einhalten.
  • im Vermessungstrimm)
  • Dieses Verhältnis muss den Wert <= 4,5 einhalten.

Weitere Informationen zur Bodensee-Ausgleichszahl (B.A.Z.)